Atomkraft: Schluss jetzt!

18. September: Großdemonstration in Berlin
Die Kappelner Grünen sind dabei, wir werden Fahrgelegenheiten organisieren.Wer mitfahren möchte, kann sich gerne bei uns melden.
Samstag, den 11. September sind wir ab 10:00 Uhr mit einem Infostand in der Kappelner Fußgängerzone.
Weitere Informationen findet ihr unter
www.ausgestrahlt.de/
Solarpark im Kreisgebiet gestoppt
18.08.2010Durch die Novellierung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) Anfang Juli durch den Deutschen Bundestag wurde die Förderung und Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen auf Ackerflächen rückwirkend komplett gestrichen.
Hierdurch sind bereits geplante und genehmigte Anlagen im Kreis Schleswig Flensburg in Hürup, Freienwill und Süderhackstedt mit einer geplanten Investitionssumme von 60 Millionen Euro erstmal gestoppt worden.
Nachdem dies auch über die Presse bekannt wurde, haben sich Vertreter der Kappelner Grünen zusammen mit unserer Bundestagsabgeordneten und energiepolitischen Sprecherin Ingrid Nestle kurzfristig zu einem Informationsgespräch in Freienwill mit den Investoren, Bürgermeistern der betroffenen Kommunen und der an dem Projekt beteiligten Solarfirma zu einem ersten Informationsgespräch getroffen.
Alle Beteiligten waren sehr wütend über die kurzfristig durch den Bundestag erfolgte komplette Streichung
der Einspeisevergütung, wollen aber nicht aufgeben, weiterkämpfen und nach Alternativen suchen.
Das ganze Projekt hätte eine erhebliche Wertschöpfung in der Region und zusätzliche Einnahmen für
die Kommunen bedeutet.
Die geplante Anlage in Hürup war als Bürgersolarpark konzipiert.
Die gesamte Bauleitplanung bis hin zur Baugenehmigung erfolgte sehr kurzer Zeit,
letztlich fehlten 5 Tage um noch in die Förderung zu kommen.
In das Projekt wurde bereits viel Geld und sehr viel ehrenamtliches Engagement investiert, jetzt kam das durch die rückwirkend beschlossene Änderung des EEG Gesetzes Aus.
Die Energiepolitik der Bundesregierung ist ein Chaos. Planungssicherheit für Investoren
und die planenden Kommunen ist in keiner Weise mehr vorhanden!
Ingrid Nestle wird u.a. im Bundestag parteiübergreifend versuchen eine Härtefallregelung
zu erziehlen und es wird versucht über eine Sammelklage gegen die rückwirkende EEG Änderung vorzugehen.
Alle Beteiligten waren entschlossen, dies nicht so hinzunehmen und werden weiter kämpfen um dieses
innivative Projekt doch noch zu ermöglichen.
>> Presseartikel Schleibote 18.8.2010
KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!
Die Aktions- und Menschenkette am 24.4. "Kettenreaktion" mit 120000 TeilnehmerInnen war ein toller Erfolg und hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Menschen hier im Land am Atomausstieg festhalten wollen, einer Verlängerung der AKW Laufzeiten eine klare Absage erteilen und für eine andere Energiepolitik auf die Sraße gehen.Wir werden den Druck und die Proteste weiter steigern, sollte die schwarz gelbe Koalition weiterhin am Ausstieg aus dem Ausstieg festhalten.
Auch viele Kappelner haben sich in die Kette eingereiht.
Mach mit
Aktion
Dezentrale Entsorgung radioaktiver Abfälle in Privathaushalten
Hinweis:
Dieser Aufbewahrungsbehälter sollte kühl und trocken für die nächsten 300000 Jahre aufbewahrt werden. Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit dem Material.
Sollte es zu Haarausfall, Erbrechen usw. kommen, bitte unbedingt Ihren Arzt konsultieren.
Verschweigen Sie die Lagerung diese Behälters in Ihrem Haushalt,
er steht keinesfalls mit den Krankheitssymptomen in Verbindung.
Unsere Aktionsstände in der Kappelner Fußgängerzone.
Grüne Landespolitiker in Kappeln
Im Rahmen ihres regelmäßigen auswärtigen Tages besuchten unsere Landtagsabgeordneten Monika Heinold, Ines Strehlau und Robert Habeck Kappeln, um u.a. die dramatische Situation des kommunalen Haushaltes zu besprechen.Hierzu fand ein Gespräch mit dem Bürgermeister, Kämmerer und Bauamt statt. Anschließend stand ein Besuch des Berufsbildungszentrums an. Nachmittags informierten wir gemeinsam an einem Stand in der Fußgängerzone zum Internationalen Frauentag.
B-Plan Nr. 59 für den ehemaliger Brückenkopf auf Ellenberger Seite
In Anwesenheit der Investoren wurde der Plan und die Planbegründung auf dem Bauausschuss am 22.2. durch den Vertreter der Projektentwicklung Harm GmbH & Co. KG vorgetragen. Es ist beabsichtigt das bestehende Gebäude, das Restaurant "Zur Schleibrücke" abzureißen und durch einen neuen Gebäudekomplex zu ersetzen.Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen kritisiert das geplante Vorhaben. Aus unserer Sicht fügt sich der Neubau überhaupt nicht in die bestehende umliegende Bebauung ein.
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Es ist 2 vor Zwölf
5. Dezember 2009 Internationale Klimaaktionstag.Wir aus Kappeln sind in Flensburg dabei gewesen.
STÖR-FALL-MOB
Bundesweite Aktion von .ausgestrahlt an allen Advents-Samstagen -- in über 20 Städten!
Der Meeresspiegel wird steigen
Es wird Zeit, die zu erwartenden Pegelstände schon mal zu markieren, wie hier in Flensburg.Auch in Kappeln werden wir in naher Zukunft das Hafengebiet räumen müssen, wenn nichts passiert.
Es reicht nicht aus, alle Hoffungen auf Kopenhagen zu setzen, Klimaschutz fängt bei jedem Einzelnen und insbesondere bei den Kommunen an.
Den Klimawandel können wir nicht aussitzen.
Unserem Planeten ist es egal, der macht einmal "puups" und dann geht es weiter - ohne uns.
Über 50000 Menschen demonstrierten in Berlin für den überfälligen Ausstieg aus der Atomenergie
Dies ist auch ein eindeutiges Votum gegen die von Schwarz-Gelb geplante Laufzeitverlängerung für alte Atommeiler.
Es geht um eine Systementscheidung: Entweder teurer, schmutziger Strom aus zentralen
Großkraftwerken oder umweltfreundlicher, bezahlbarer Strom aus Erneuerbaren Energieträgern
wie Sonne, Wind und Wasser. Beides zusammen funktioniert jedoch nicht.
Schon jetzt versperrt der im Überfluss vorhandene Atomstrom dem Strom aus
Erneuerbaren Energien den Weg in die Stromnetze. So wird der Ausbau der Erneuerbaren
Energien blockiert und damit auch die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Aktiver Klimaschutz - in Kappeln kein Thema
Beitritt Kappelns zum Klimabündnis - so unser Antrag im Umweltausschuss.Das Klima-Bündnis Alianza del Clima e.V. ist ein Zusammenschluss europäischer Städte und Gemeinden, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind.
Ziel dieses Städtenetzwerkes ist der Erhalt des globalen Klimas und der Schutz des Regenwaldes.
Mit der Mitgliedschaft hätte sich die Stadt Kappeln verpflichtet u.a. Maßnahmen zur Reduktion
von Treibhausgasen, zur Einsparung, Effizienzsteigerung und rationelle Energienutzung zu ergreifen
und wäre Teil eines europaweiten Städtenetzwerkes geworden.
Leider will sich die politische Mehrheit dieser Herausforderung an die Zukunft nicht stellen.
Keine Notwendigkeit, so die Mehrheit aus CDU und LWG im Ausschuss und schmetternten den Antrag ab.
--> mehr ...
aber es geht auch anders:
Andere Kommunen und Stadtvertreter sind im Klimaschutz weiter und zeigen mehr Verantwortung.So die Stadt Weilburg / Hessen, die jetzt dem Klimabündnis beigetreten ist.
Die Stadtverordneten beschlossen dies auf ihrer letzten Sitzung.
Ohne Aussprache, ohne Diskussion – und ohne Gegenstimme.
Weilburg trägt damit in der "Alianza del Clima" die Mitgliedsnummer 53 in Hessen.
Unsere kleine Welt
Kurzfilm der Uni Augsburg im Rahmen eines Projekts zum Thema Ökologie und Klimawandel: Sehenswert!










