Runder Tisch gegen Nazis - Kappeln lädt ein:
zu einer Autorenlesung mit Andrea Röpke & Andreas Speit zu Ihrem Buch:Mädelsache Frauen in der Neonazi Szene.
Donnerstag. 2. Februar 18:30 Uhr
in der Stadtbücherei Kappeln
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Große Koalition von CDU und SPD bremst Tourismus in Kappeln aus
Zu den Versuchen von CDUSPD den Kappelner Touristikverein an "die Wand zu fahren" erklären die Kappelner Grünen:
Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor in Kappeln.
Der Touristikverein Kappeln / Schlei-Ostsee e.V. leistet seit Jahrzehnten Erhebliches
für die Förderung des Tourismus in Kappeln und repräsentiert knapp 300 Vermieter
von Ferienunterkünften. Der Verein organisiert viele Aktivitäten, Radtouren, Stadtführungen,
Grillabende usw., und trägt so in ganz erheblichem Maße zur Attraktivität unserer Stadt
für Besucher bei.
Nicht nur, dass CDUSPD den Rauswurf des Touristikvereins aus der Ostseefjord Schlei GmbH OFS aktiv unterstützt haben,
jetzt verweigern sie auch dem Touristikvereins und den Vermietern jegliche Unterstützung.
Ein Gastgeberverzeichnis vieler Vermieter wird nach Mehrheitsbeschluss von CDU und SPD
in den politischen Gremien nicht mehr in der Touristinformation ausgelegt, keine Verlinkung auf der städtischen Website,
keine finanzielle Unterstützung für Aktivitäten, die nur einen lächerlich geringen Betrag ausmachen.
Die Konsequenz wird sein, dass Urlauber abgewiesen werden, obwohl Unterkünfte
in ausreichendem Maße vorhanden sind.
Hier haben CDU und SPD deutlich ihre Inkompetenz in Tourismus- und Wirtschaftsförderung gezeigt und vertreten
lieber die Interessen einer GmbH aber nicht mehr die Interessen der Stadt Kappeln.
Ausgeträumt
Die Port Olpenitz GmbH hat am 19.10.2011 Insolvenzantrag gestellt.Es kam wie es kommen mußte, überraschend kam der Insolvenzantrag nicht, eher viel zu spät.
Dass die Port Olpenitz GmbH faktisch schon länger pleite war, sollte jedem klar geworden sein, nicht zuletzt die wenig rege Bautätigkeit dieses Jahr auf dem Gelände und der mehr als schleppemde Verkauf der Immobilien sprechen schon Bände.
Das ganze Projekt war von Anfang an völlig überdimensioniert und am Markt vorbeigeplant, die Frage, wie ein solch gigantisches Projekt solide finanziert kann, wurde und wird nicht beantwortet werden können.
Fast die ganze Politik wurde vom damaligen Geschäftsführer Harm an der Nase herumgeführt, schöne Zahlen und Bilder, das reichte, um keine weiteren Fragen mehr zu stellen. Unsere Fragen und Kritik und die anderer "Chefbedenkenträger" wurden ignoriert, Augen zu und durch.
Risiken für die Stadt wurden nicht ordentlich abgesichert, unsere Forderung nach einem vorhabenbezogenen B-Plan wurde abgelehnt. Risiken in städtebaulichen Verträgen wurden durch eine Patronatserklärung "abgesichert", die jetzt das Papier nicht mehr wert sind, undsoweiter undsofort.
Aus einer --> kleinen Anfrage der Grünen im Landtag:
7. Wer wird dafür haften, wenn die Stadt Kappeln nicht in der Lage sein wird, ihren Verpflichtungen nachzukommen?
Antwort:
Als Projektträger übernimmt die Stadt Kappeln die volle Verantwortung für die Finanzierung und Durchführung des Vorhabens und somit auch das Risiko einer möglichen Rückzahlung der Fördermittel.
Ausgeträumt hat der ehemalige Geschäftsführer der Port Olpenitz GmbH noch lange nicht.
"Es gebe eine große Nachfrage für das Projekt" und er sieht alles sehr optimistisch, immer noch nicht
in der Realität angekommen.
Gut, dass es jetzt einen Schnitt gibt, ein "weiter so" hätte in einem noch größeren Fiasko geendet.
Ein "Weiter" kann es nur mit einer kompletter Neuplanung und einer realistischen
Größenordnung des Projekts geben. Vorraussetzung ist auch, dass die Akteure und
politischen Entscheidungsträger dazugelernt haben, was abzuwarten bleibt.
Rätselhaftes Baumsterben an der Veranstaltungshalle am Bahnhofsweg in Kappeln
Beobachtung:
Auf dem Grünstreifen im Bahnhofsweg an der Koslowskihalle sterben innerhalb von nur kurzer Zeit zehn alte Bäume. Anwohner berichten, dass die Bäume im Jahr 2010 noch voller Laub standen und allem Anschein nach kerngesund waren.Frage:
Wie kann es sein, dass die Bäume so plötzlich abgestorben sind? Es ist bei Bäumen sehr unwahrscheinlich, dass diese so plötzlich und ohne schwerwiegende Veränderung der ökologischen Umgebung eingehen. Hinzu kommt, dass es sich um Bäume unterschiedlicher Arten handelt, so dass eine Übertragung von Krankheiten hier unwahrscheinlich ist.Anti AKW Gruppe Kappeln
Für uns ist klar: Ein billiger Konsens mit den Atomparteien ist mit uns
nicht zu machen. Wir wollen so schnell wie möglich aus der Atomkraft
aussteigen.
Zur Zeit sind erstmal Montags keine weiteren Mahnwachen geplant.
Wir planen aber für die Zukunft weitere Aktionen und treffen uns
jeden letzten Montag im Monat um 18:00 Uhr in der Palette in Kappeln.
Stromanbieterwechsel jetzt
... und für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten.
Zu diesen Themen haben wir mit vielen Menschen auf einem Informationsstand gesprochen.
Die Entscheidung: Atomkraft oder Energiewende.
Der Verbraucher hat die Macht.
Ein Wechsel zu einem der 4 reinen Ökostromanbieter trägt nicht nur zur Energiewende bei, sondern schont
auch ihren Geldbeutel. Ökostrom ist in der Regel günstiger, als bei den marktbeherrschenden
Atomkonzernen.
---> Hier können sie sich informieren - Atomausstieg selber machen.
---> Hand aufs Herz. Für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten.
Für den Erhalt von Kappelns historischen Gärten
In Kappeln gibt es den ältesten Kleingartenverein Deutschlands.Die Gärten der Reeperbahn zählen zu den letzten erhaltenen Urparzellen aus dem Jahre 1814. Viele Kappelner spazieren täglich durch dieses grüne Herz und erfreuen sich an dem Blick in die Gärten, an dem alten Baumbestand und an den wildlebenden Tieren.
Kaum einer weiß jedoch, dass sich hier, direkt im Herzen der Stadt eine historische und biologische Besonderheit befindet.
In den Gärten ist sehr viel mehr Leben als es auf den ersten, flüchtigen Blick hin scheint. Hier finden sich noch seltene Amphibienarten ebenso wie seltene Vögel. Der schöne Eisvogel, Eulen und Käuze kommen in die Reeperbahn zum Jagen oder Brüten.
Vor allem aber handelt es sich hier um ein Stück lebendiger Geschichte, um ein Stück Identität der Stadt Kappeln.
Wir, die Initiative "Hand aufs Herz!", setzen uns für den Erhalt dieser historischen Gärten als
Naturdenkmal und Biotop ein!
Daher fordern wir den Stopp jeglicher Bebauung der Kleingartenanlage Reeperbahn sowie den generellen Erhalt von Kappelns
innerstädtischer Grünzone, welche sich vom Friedhof über die Reeperbahn bis hin zum Wassermühlenholz erstreckt.
Die Kleingärten dürfen nicht Investorenprojekten weichen,zu Lasten der Stadtgeschichte, zu Lasten des Klimas und zu
Lasten der Umwelt.
Denn auch wir sagen: "Wir wollen keine Stadt ohne Geschichte sein!"
Wenn auch Sie für den Erhalt dieses historischen und biologischen Kleinods sind, bitten wir Sie, uns mit Ihrer Stimme und Unterschrift zu unterstützen.

---> www.handaufsherz-kappeln.de
Sicherheit der Finanzierung von Port Olpenitz
Stand der Baumaßnahmen, öffentliche Fördermittel, Kontrolle der Verwendung, Haushaltssituation der Stadt Kappeln, finanzielle Verpflichtungen Kappelns als Projektträger.
Kleine Anfrage Dr. Robert Habeck (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Andreas Tietze (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
und Antwort der Landesregierung – Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr.
Nachzulesen hier ->
Finanzielle Mittel sind wohl da, aber:
Aktiver Klimaschutz - in Kappeln kein Thema
Beitritt Kappelns zum Klimabündnis - so unser Antrag im Umweltausschuss.Das Klima-Bündnis Alianza del Clima e.V. ist ein Zusammenschluss europäischer Städte und Gemeinden, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind.
Ziel dieses Städtenetzwerkes ist der Erhalt des globalen Klimas und der Schutz des Regenwaldes.
Mit der Mitgliedschaft hätte sich die Stadt Kappeln verpflichtet u.a. Maßnahmen zur Reduktion
von Treibhausgasen, zur Einsparung, Effizienzsteigerung und rationelle Energienutzung zu ergreifen
und wäre Teil eines europaweiten Städtenetzwerkes geworden.
Leider will sich die politische Mehrheit dieser Herausforderung an die Zukunft nicht stellen.
Keine Notwendigkeit, so die Mehrheit aus CDU und LWG im Ausschuss und schmetternten den Antrag ab.
--> mehr ...
aber es geht auch anders:
Andere Kommunen und Stadtvertreter sind im Klimaschutz weiter und zeigen mehr Verantwortung.So die Stadt Weilburg / Hessen, die jetzt dem Klimabündnis beigetreten ist.
Die Stadtverordneten beschlossen dies auf ihrer letzten Sitzung.
Ohne Aussprache, ohne Diskussion – und ohne Gegenstimme.
Weilburg trägt damit in der "Alianza del Clima" die Mitgliedsnummer 53 in Hessen.
Unsere kleine Welt
Kurzfilm der Uni Augsburg im Rahmen eines Projekts zum Thema Ökologie und Klimawandel: Sehenswert!






