Verkehr in Kappeln
Die Grünen stehen für ein gutes und flächendeckendes Angebot von öffentlichem Nahverkehr.
Die Innenstadt soll auf diesem Wege vom Individualverkehr entlastet werden. Insbesondere die Parksituation
in der Innenstadt zeigt, dass die Kapazitätsgrenzen erreicht sind.
Die Anbindung von Ortsteilen stellt auch eine wichtige soziale Komponente dar, insbesondere für
die Mobilität von älteren Menschen und Jugendlichen.
Da ein flächendeckender Linienverkehr zu allen Zeiten nicht finanzierbar ist, müssen Alternativen
hierzu geschaffen werden. Eine preiswerte und unterstützenswerte Lösung bietet hier der Service
des Anrufsammeltaxis (AST). Eine flexible Einrichtung, die für die Stadt durchaus finanzierbar ist und
die Lücken, die zur Zeit klaffen, decken kann.
Wir werden uns überall dort für das Anrufsammeltaxi einsetzen, wo Bedarf besteht, ein Linienverkehr
jedoch nicht finanzierbar ist (z.B. für Jugendliche aus den Ortsteilen, die eine preiswerte
Möglichkeit benötigen, auch an Wochenendabenden in die Stadt und zurück zu gelangen).
Vor Genehmigung von Bauprojekten muss gefragt werden, wie sich diese auf die
Verkehrs- und Parksituation auswirken werden.
Zusätzliche Verkehrslärmschneisen durch Wohngebiete müssen vermieden werden.
Bei größeren Bauprojekten sind in jedem Fall Verkehrsgutachten (ggf. auch Lärmschutzgutachten)
zu erstellen, die dann selbstverständlich nach dem Verursacherprinzip zu finanzieren sind:
Investoren, die profitieren, müssen auch die Kosten tragen. Die Stadt Kappeln kann sich diese
zusätzlichen Kosten nicht leisten. Das gilt ebenso für Lärmschutz- und weitere Maßnahmen,
die in solchen Zusammenhängen notwendig werden könnten.
Das Projekt Port Olpenitz wirft auch im Zusammenhang mit Fragen zum Verkehr viele Fragen
auf, die wir kritisch und konstruktiv begleiten werden (z.B. Lärmschutz-maßnahmen an der Ostseestraße,
Verkehrsanbindung an die Innenstadt usw.)
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